Gut vorbereitet – gesund unterwegs

Eine sorgfältige medizinische Vorbereitung ist ein wichtiger Bestandteil jeder Reise.

Je nach Reiseziel, Reisedauer und individuellen Vorerkrankungen können unterschiedliche gesundheitliche Risiken bestehen.

In unserer Praxis beraten wir Sie umfassend und persönlich, damit Sie sicher reisen und gesund zurückkehren.

Dr. Katharina Balfanz

Dr. Katharina Balfanz

Seit 2025 tätig als Fachärztin für Allgemeinmedizin, Praxis Dr. Freytag, Fürstenfeldbruck

2023 bis 2025 Weiterbildungsassistentin der Allgemeinmedizin, Praxis Dr. Freytag, Fürstenfeldbruck

Seit 01.Juli 2023 Weiterbildungsassistentin der Allgemeinmedizin, Praxis Dr. Freytag, Fürstenfeldbruck

2022 – 2023 Oberärztin für Anästhesiologie in der Abteilung Anästhesie, MediCare Flughafen München Medizinisches Zentrum GmbH

2021 Nebentätigkeit als Impfärztin im Impfzentrum Fürstenfeldbruck

2017 Anerkennung als Fachärztin für Anästhesiologie (Bayerische Landesärztekammer)

2013 – 2022 Assistenzärztin und im Verlauf Fachärztin im Fachbereich Anästhesie & Operative Intensivmedizin, Klinikum Fürstenfeldbruck, Priv.-Doz. Dr. med. Dr. h. c. Florian Weis

2007 – 2013 Assistenzärztin in der Klinik für Anästhesiologie, Klinikum der LMU München, Standort Großhadern, Prof. Dr. med. Dr. h. c. Klaus Peter und Prof. Dr. med. B. Zwißler

2008 Erwerb des Doktorgrades im Bereich Humanmedizin an der LMU München

2006 Approbation als Ärztin (Regierung von Oberbayern)

2003 – 2004 Stipendium „Förderung für Forschung und Lehre“, LMU München

2000 – 2006 Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität, München mit Auslandserfahrung im Rahmen des Praktischen Jahres an der Mount Sinai School of Medicine, Department of Anaesthesiology (New York City, USA)

Sicher und gut vorbereitet unterwegs

Dr. Katharina Balfanz berät Sie individuell zu Impfungen, Prophylaxe und gesundheitlichen Risiken im Ausland.

Mit fundierter reisemedizinischer Expertise und einem Blick auf Ihre persönliche Reiseroute sorgt sie dafür, dass Sie bestens geschützt und informiert starten.

So können Sie Ihre Reise unbeschwert und sicher genießen.

Individuelle Reiseberatung

Jede Reise ist anders.

Deshalb stimmen wir unsere Beratung individuell auf Ihr Reiseziel, Ihre geplanten Aktivitäten und Ihre persönliche gesundheitliche Situation ab.

Wir informieren Sie über landesspezifische Infektionsrisiken, notwendige Vorsichtsmaßnahmen sowie sinnvolle präventive Strategien während Ihres Aufenthalts.

Reiseimpfungen

Ein vollständiger und aktueller Impfschutz ist die Grundlage für eine sichere Reise. Wir überprüfen Ihren Impfstatus und empfehlen – entsprechend den aktuellen internationalen Empfehlungen – notwendige oder empfohlene Reiseimpfungen.

Unsere Praxis ist zugelassene Gelbfieber-Impfstelle und berechtigt, die Gelbfieberimpfung inklusive internationalem Impfzertifikat durchzuführen.

Wichtige Informationen zu Gelbfieber

Gelbfieber ist eine schwere und potenziell lebensbedrohliche Infektionskrankheit, die durch das Gelbfiebervirus verursacht wird. Die Übertragung erfolgt durch vorwiegend tagaktive Mücken, die vor allem in tropischen Regionen Afrikas, Südamerikas und in Teilen Mittelamerikas verbreitet sind. Da es keine spezifische Therapie gegen Gelbfieber gibt, kommt der Vorbeugung eine entscheidende Bedeutung zu.

Neben konsequentem Mückenschutz, beispielsweise durch das Tragen schützender Kleidung und die Anwendung von Insektenschutzmitteln, stellt die Impfung den wirksamsten Schutz vor einer Infektion dar. In vielen Ländern ist der Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei der Einreise verpflichtend. Dies kann sowohl generell gelten als auch für Reisende, die aus einem Endemiegebiet einreisen oder sich dort im Transit aufgehalten haben. Auch wenn keine Impfpflicht besteht, wird die Impfung bei Reisen in Risikogebiete dringend zum persönlichen Schutz empfohlen.

Die Gelbfieberimpfung darf ausschließlich in staatlich zugelassenen Impfstellen durchgeführt werden. Sie muss in einem internationalen Impfpass dokumentiert werden, der bei der Einreise zusammen mit dem Reisepass vorgelegt werden muss, sofern eine Impfpflicht besteht. Wichtig ist, dass die Impfung spätestens zehn Tage vor der Einreise erfolgt, da sie erst dann als gültig angesehen wird und einen wirksamen Schutz bietet.

Nach den aktuellen Empfehlungen der WHO besteht der Impfschutz nach einmaliger Impfung lebenslang, was international von den meisten Ländern anerkannt wird. In Deutschland empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) zum verbesserten individuellen Schutz eine einmalige Auffrischimpfung nach frühestens zehn Jahren, wenn weiterhin ein Expositionsrisiko besteht.

Bei der Gelbfieberimpfung handelt es sich um einen Lebendimpfstoff mit abgeschwächten Viren, die eine relativ hohe Restvirulenz besitzen. Sie ist in der Regel gut verträglich, erfordert jedoch ein intaktes Immunsystem.

In bestimmten Fällen kann die Impfung deshalb nicht durchgeführt werden, etwa bei bestehenden medizinischen Kontraindikationen. Dazu zählen unter anderem eine geschwächte Immunabwehr, beispielsweise durch Erkrankungen oder immunsuppressive Therapien (z.B. Behandlung mit hochdosierten, systemischen Kortikosteroiden und anderen immunsuppressiven Arzneimitteln einschließlich immunsuppressiver Biologika, Zytostatika oder Bestrahlungen). Auch bei vorhandenen Allergien gegen Impfstoffbestandteile wie Hühnereiweiß, bestimmten Erkrankungen des Thymus, symptomatischen HIV-Infektionen sowie akuten fieberhaften Erkrankungen ist die Impfung kontraindiziert.

Wenn aus medizinischen Gründen eine Gelbfieberimpfung nicht möglich ist, kann ein sogenanntes Impfbefreiungszertifikat („exemption certificate“) ausgestellt werden. Die Anerkennung dieses Dokuments liegt jedoch im Ermessen der Behörden des jeweiligen Einreiselandes, sodass es im Einzelfall sogar zur Verweigerung der Einreise kommen kann.

In sehr seltenen Fällen wurden schwerwiegende Nebenwirkungen mit vereinzelten Todesfällen bei der Gelbfieberimpfung registriert. Das Risiko für diese Impfkomplikationen wird bei Personen über 60 Jahre als erhöht beschrieben. Es besteht vor allem bei der Erstimpfung und nimmt mit zunehmendem Alter zu.

Wir führen in unserer Praxis die Gelbfieberimpfung nur bei Patienten zwischen 18 und 60 Jahren durch. Patienten mit erhöhten Risiken wie Schwangere, Stillende, Personen mit Kontraindikationen sowie Menschen über 60 Jahre werden zur weiteren Beratung und gegebenenfalls Impfung an spezialisierte reisemedizinische Einrichtungen wie das Tropeninstitut München überwiesen.

Reisende sollten sich frühzeitig über die Anforderungen ihres Ziellandes informieren und rechtzeitig einen Termin zur Impfung vereinbaren, wenn eine Reise in ein Gelbfiebergebiet geplant ist.

Reiseapotheke & Prophylaxe

Je nach Reiseziel kann eine individuell zusammengestellte Reiseapotheke sinnvoll sein.

Wir beraten Sie zu geeigneten Medikamenten und Maßnahmen, beispielsweise zur Vorbeugung von Reisedurchfall oder Malaria.

Auch besondere Aspekte wie Höhenaufenthalte oder Reisen mit bestehenden Vorerkrankungen werden berücksichtigt.